Sonntag, 15. Januar 2017

Ein bisschen Blau . . .

Ein bisschen Blau zeigte sich doch noch am ansonsten wolkenverhangenen Winterhimmel – allerdings erst kurz vor Sonnenuntergang. Der war dafür umso schöner. Auf dem Rückweg von unserer Tour mit den Hunden durchs Moor hatten wir ihn direkt im Blick.

Um 16:32 Uhr riss die dunkle Wolkendecke auf, und durch ein kleines Loch (hinter den Bäumen) zeigte sich blauer Himmel.

Samstag, 14. Januar 2017

Bis sich die Bäume biegen ...

Auf dem Hundespaziergang erwartete uns heute ein Hindernisparcours.
Auch heute hat es wieder reichlich geschneit. Da die Tiefsttemperatur nur einen Grad unter dem Gefrierpunkt lag, war der Schnee ziemlich nass und entsprechend schwer – so schwer, dass sich die Bäume bogen und zum Teil sogar einfach abknickten. Auf unserer Tour mit den Hunden durch den Wald mussten wir durch etliche "Baumbögen" kriechen. Kleinere Bäume befreiten wir von der Schneelast und halfen ihnen, sich wieder aufzurichten. Bei den größeren Exemplaren funktionierte das leider nicht.
Wer nicht, wie wir auf unserer "Hunderunde", fast jeden Baum beim Vornamen kennt, sollte bei diesem Wetter vielleicht lieber nicht in den Wald gehen, um nicht von herabstürzenden Ästen verletzt zu werden.

Freitag, 13. Januar 2017

Schneematsch

Oje, da wäre doch heute Morgen beinahe der Holzstiel des Schneeschiebers gebrochen. Der Schnee, von dem in der zweiten Nachthälfte reichlich heruntergekommen ist, war mehr Matsch und deshalb schwer wie Sand. Entsprechend anstrengend war es, ihn auf einer Strecke von rund 80 Metern vom Gehweg zu schaufeln. Als Frühsport nicht schlecht, aber mir wäre fluffiger Pulverschnee lieber gewesen.
Inzwischen ist die weiße Pracht schon wieder am Tauen, wird wohl aber in der Nacht überfrieren, sodass morgen wohl einer ganzer Eimer Sand vonnöten sein wird, um die Rutschgefahr zu minimieren.

Stroh-Rundballen mit Schneehaube auf dem Acker hinter unserem Haus, fotografiert heute Nachmittag kurz vor Sonnenuntergang.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Warten auf den Schnee

Der Schneeschieber steht bereit.
Im Radio und im Fernsehen – überall wird vor dem drohenden Schneechaos gewarnt, das in den nächsten Stunden über uns hereinbrechen soll. Da sollte ich vielleicht doch lieber vorsichtshalber den Schneeschieber bereitstellen.  Im Taschenlampenlicht suche ich nach ihm im Schuppen. Hier, irgendwo zwischen all den vielen Gartengeräten, muss er doch stehen! Aber er ist nicht zu finden. Naja, wir haben ihn auch schon länger nicht mehr gebraucht.
Schließlich entdecke ich den Schneeschieber hinten in der Ecke, im Spalt zwischen der Rückwand und der Holztreppe zum Dachboden. Etwas angestaubt ist er, aber einsatzfähig.
Ich bin gespannt, ob wir morgen früh tatsächlich in einer tief verschneiten Winterwelt aufwachen werden.
Gute Nacht!

Dienstag, 10. Januar 2017

Zaungast

Da hatten die Schweinchen in ihrem Auslauf heute einen Zaungast, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Eine unserer Katzen kam zu Besuch:

Eine unserer Katzen zeigt sich als Zaungast.

Sonntag, 8. Januar 2017

Wacholder im Nebelmeer

Grüne Säulen säumen den Waldweg, und Marion erntet ein paar Wacholderbeeren.
Der Gemeine Wacholder (Juniperus communis) gilt als die "Zypresse des Nordens", dabei ist er das weltweit am weitesten verbreitete Nadelgehölz und nicht nur im Norden zu Hause. Der Vergleich mit der Zypresse drängt sich wegen der Säulenform auf, er passt aber auch aus botanischer Sicht, denn Wacholder gehören tatsächlich zur Familie der Zypressengewächse.
Besonders schön kommen die faszinierenden Kleinbäume in der offenen Heidelandschaft zur Geltung. Aber auch im Wald entdecken wir immer wieder schöne Exemplare. Sie stehen meist an Wegen oder am Rand von Lichtungen, wo sie nicht so stark von den Bäumen beschattet werden.
Heute, im Nebel, wirkten die Wacholder geradezu mystisch und märchenhaft. Es ist immer wieder schön zu erleben, wie der Nebel die Landschaft verzaubert.
Wacholder wachsen übrigens sehr langsam – nur etwa zehn Zentimeter im Jahr – und können sehr alt werden. In der Lüneburger Heide gibt es etliche Wacholder, die schon seit 500 bis 600 Jahren dort stehen. Ihr Glück ist es, dass sie von den Heidschnucken und anderen Weidetieren verschmäht werden, und abgeholzt werden dürfen sie auf den unter Naturschutz stehenden Heideflächen sowieso nicht.

Samstag, 7. Januar 2017

Danke für dieses schöne Schild!

Von weitem ist das neue Schild an der Buche nur als kleiner Punkt zu erkennen. 
Vor einigen Tagen habe ich mich an dieser Stelle darüber aufgeregt, dass in den Wäldern im Winter so viel abgeholzt wird. Heute gibt es zur Abwechslung mal etwas Erfreuliches zu vermelden: Als ich gestern, den sonnigen Tag genießend, eine Runde mit den Hunden machte, die ich schon mehrere Monate nicht mehr gegangen war, weil sie größtenteils über freies Feld führt und daher im Winter nur an Sonnentagen zu empfehlen ist, kam ich an der schönen, großen, alten Buche an der Feldscheune vorbei, die ich schon so oft fotografiert habe. Und was entdecke ich an dem Baum?
Ein kleines Schild, das noch so neu aussah, als sei es gerade erst am Stamm befestigt worden. Das Schild ist kein Wanderzeichen und warnt auch nicht vor herabfallenden Ästen oder anderen Gefahren, sondern es weist die Buche als Naturdenkmal aus. Sie ist sozusagen ausgezeichnet worden. Konkret bedeutet das Schild: Der Baum steht jetzt unter Naturschutz und darf, solange er nicht morsch ist und auseinander zu brechen droht, nicht gefällt werden.
Am liebsten hätte ich den Baum gleich umarmt, aber dafür ist er viel zu dick. Ich habe mich nämlich so über das Schild gefreut wie über das schönste Weihnachtsgeschenk, zumal ich in den vergangenen Jahren immer wieder befürchtet hatte, dass ich eines Tages von der Buche nur noch den Baumstumpf erblicken würde, denn vom Alter und der Größe her wäre der Baum längst "reif" gewesen, um umgesägt und zu Brettern oder Balken verarbeitet zu werden.

Aus der Nähe betrachtet, verkündet das Schild die frohe Botschaft: Dieser Baum steht unter
Naturschutz.