Montag, 23. Juni 2014

Hummelflug

Das Stück des russischen Komponisten Nikolai Rimski-Korsakow ist ein populärer Klassiker, der in Konzerten immer wieder gern vor allem als Zugabe gespielt wird. Hier kommt der "Hummelflug" aber einmal nicht für die Ohren, sondern für die Augen, und das ist doch auch sehr schön.
Marion hat das Foto heute auf der Pferdeweide gemacht, wo aufgrund des trocknen Sandbodens das Gras eher spärlich, die Wiesenblumen und Wildkräuter dafür umso üppiger sprießen. Eigentlich wollte Marion mit der Kamera auf Schmetterlingspirsch gehen, aber den Faltern war es offenbar zu windig und gegen Abend auch schon zu kalt. Doch dann flog ihr eine Hummel vors Objektiv. Das dicke, pelzige Fliegetier war schon zu hören, bevor es zu sehen war.  Erstaunlich, wie laut doch so eine Hummel brummen kann! Und dabei ist die Steinhummel (Bombus lapidarius) mit ihrem chrakteristischen orangefarbenen Hinterleib eine der kleineren Vertreter ihrer Art. Auf dem Foto steigt sie gerade von einer blühenden Acker-Witwenblume (Knautia arvensis) auf, deren Blüte sie offenbar gerade "beerntet" hat. Besonders faszinierend finde ich die hauchdünnen, transparenten Flügelchen, die zu dem doch eher plumpen Körper gar nicht so recht zu passen scheinen.

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