Dienstag, 5. August 2014

Heideblüte und Schlammspritzer

Rad und Rucksack (und auch Inka) waren ziemlich mit Schlamm bespritzt, aber die abendliche Mountainbike-Tour an und in die Heide hat viel Spaß gemacht.
In Schweden stand sie in der vergangenen Woche schon in voller Blüte, und jetzt wollte ich doch nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub doch auch gleich einmal hier gucken, wie es um die Heideblüte bestellt ist. Da traf es sich gut, dass sich eine Freundin aus Spanien, die bei uns Urlaub macht, unbedingt die Heide anschauen wollte. Und so starteten wir heute Abend zu einer gemeinsamen Mountainbike-Tour in und durch den Heiligen Hain bei Betzhorn.
Wir sahen zwar noch keinen leuchtend violetten Blütenteppich, aber die Heideblüte war schon ausreichend, um unseren Gast aus Spanien zu beeindrucken.
Stellenweise steht die Heide bereits in voller Blüte – wie hier
im "Heiligen Hain".
Laut dem "Heideblüten-Barometer" der touristischen Dachorganisation Lüneburger Heide GmbH blüht die Heide bereits zu 50 Prozent, teilweise sogar schon zu 60 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das bemerkenswert früh. Den Prognosen zufolge soll die Heideblüte in diesem Jahr eine der besten der vergangenen Jahre werden. Schon allein deshalb lohnt es sich, die Grashüpferinnen Marion und Inka in ihrem "Lebensraum" zu besuchen.
In der Heide war es, wie fast immer ziemlich trocken und sandig. Aber da uns unsere Tour auch über feuchten und stellenweise ziemlich maschigen Waldboden führte, waren unsere Räder bald reichlich mit Schlamm bespritzt. Und da ich, im Gegensatz zu unserer spanischen Freundin, keine Steckschutzbleche an meinem Mountainbike habe, blieb es nicht aus, dass der Schlamm bald auch meine Klamotten und meinen Rucksack zierte, sodass ich beim Einkaufen im Edeka-Markt wahrscheinlich gewirkt habe wie einmal durch den Dreck gezogen. Aber Spaß gemacht hat uns die Tour trotzdem.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen