Donnerstag, 26. März 2015

Besser spät als gar nicht

Die Samen von acht Tomaten- und drei Paprikasorten habe ich heute Abend in der Aussaaterde versenkt.
Fummelarbeit am Abend, aber es ist geschafft: Die Tomaten- und Paprikasamen sind im Zimmergewächshaus untergebracht. In diesem Jahr bin ich ein bisschen in Verzug geraten. Eigentlich bringe ich die Samen immer Mitte März in die Erde.  Früher mit der Vorzucht anzufangen, hat sich unter den Bedingungen, die wir den Pflänzchen auf der Fensterbank bieten können, nicht bewährt. Es macht keinen Sinn, halbmeterlange "Kellergewächse" im Wohnzimmer zu züchten, sie tun sich mit der Eingewöhnung draußen schwer oder brechen gleich beim Einpflanzen.
Also, Mitte März ist eigentlich optimal, jetzt ist es eben der 26. März und das wird auch in Ordnung gehen, im Frühbeet werden die Pflänzchen den Rückstand spätestens aufholen und mit denen aus der professionellen Gärtnerei können sie sowieso nie mithalten - meine jedenfalls nie. Trotzdem ist es jedes Jahr ein Vergnügen, den eigenen Pflänzchen beim Wachsen zuzusehen, sie wachsen einem förmlich ans Herz.
Wenn das mit unserer Sortensammelei so weiter geht, benötige ich fürs nächste Jahr unbedingt Plastiketiketten für die Beschriftung, sonst komme ich komplett durcheinander. In diesem Jahr muss ein "Pflanzplan" auf einem alten Briefumschlag als Orientierungshilfe, wer wo wächst, genügen: Maiglöckchentomate (Brin de Muguet), Green Zebra, Old German, Onkel Gustav und Roter Heinz in dem einen Häuschen, Sardinische Minitomate, Schwarze Kirsche, Die Unaussprechliche (die habe ich so benannt) dazu die Paprikasorten Sweet Chocolate und Frühzauber im zweiten Häuschen. Außerdem versuchen wir es mit dem Tomatenpaprika Zsuzsanna, der für seine absolute Freilandtauglichkeit auch in unserem Klima gerühmt wird. Wir sind gespannt!

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