Donnerstag, 5. Mai 2016

Auf den letzten Drücker

Heute konnte ich endlich das Soja-Saatgut in die Erde bringen.
Puh, das war knapp. Schon hatte ich Angst, dass das 1000-Gärten-Projekt für mich vorbei ist, bevor es begonnen hat. In den Nächten kratzten die Temperaturen an der Frostgrenze, tagsüber schien zwar die Sonne, von Wärme konnte aber auch keine Rede sein.

Zwölf verschiedene Sojabohnen auf zwölf Quadratmetern.
Beim 1000-Gärten-Projekt geht es darum, verschiedene Sojabohnenstämme auf ihre Tauglichkeit für den Anbau im Norden zu testen. Das Saatgut stammt von der Universität Hohenheim, die das Projekt in Kooperation mit der Firma Taifun, die Bio-Sojaprodukte herstellt und dafür gern Sojabohnen aus regionalem, deutschem Biovertragsanbau beziehen möchte, verwirklicht und begleitet. Gesucht wurden 1000 Gärtner, gemeldet haben sich 2400, die mindestens sechs Quadratmeter Gartenfläche zur Verfügung stellen, um zwölf verschiedene Sojabohnen zu testen.
Bis zum 10. Mai sollten die Bohnen in der Erde sein, das habe ich knapp geschafft. Den anderen Gärtnern erging es allerdings kaum anders als mir, es sei denn, sie wohnen im tiefen Süden, da hatten einige die Bohnen schon am 20. April gelegt. Alle anderen haben den Zeitpunkt jetzt gewählt, da auch die nächsten Tage warm zu werden versprechen. Nun sind wir gespannt: Wenn die ersten Bohnen keimen, müssen wir wieder Meldung an die Universität machen. Bis dahin aber ist erst einmal Ruhe.

So sieht es aus, das Sojabohnen-Saatgut.

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