Dienstag, 24. Mai 2016

Großes, gelbes Ginstergebüsch

Dieses üppig blühende Ginster-Gebüsch,  gestern am Waldrand entdeckt, ist ein echter Hingucker.
Ursprünglich kommt er aus dem Mittelmeerraum, ist aber bei uns in der Gegend mindestens ebenso häufig anzutreffen wie die Besenheide (Calluna vulgaris). Mit ihr hat er gemeinsam hat er die Vorliebe für karge, nährstoffarme Standorte, und so sieht man ihn besonders am Rand trockener Kiefern- und Fichtenforsten. Jetzt sorgt er dort für knallgelbe Farbtupfer und tröstet uns darüber hinweg, dass Raps und Löwenzahn inzwischen schon wieder verblüht sind.
Wenn er nicht gerade blüht, ist der Ginster kein besonders attraktiver Strauch, sieht er doch ziemlich struppig und so aus, als sei er kurz vor dem Vertrocknen. Blühend ist er hingegen zum Anbeißen schön, doch das sollte man tunlichst unterlassen, denn alle Bestandteile der Pflanze sind giftig.

Kaum sind Raps und Löwenzahn verblüht, hat schon der nächste gelbe Farbrausch begonnen.

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