Sonntag, 29. Mai 2016

Weniger ist mehr, auch bei Blütenfarben

Es gab mal eine Zeit, da waren Rhodedendren groß in Mode, und alsbald bevölkerten sie nahezu jeden Einfamilienhausgarten – und wirkten meistens deplaziert und irgendwie auch etwas spießig. Besonders schlimm sieht es aus, wenn auf kleinem Raum Rhodedendron mit verschiedenen Blütenfarben stehen, die nicht mireinander harmonieren. In Parks, wo sie von Gärtnermeistern mit Sinn für Ästhetik gepflanzt worden sind und Platz haben, sich zu entfalten und selten einzeln stehen, sondern mit Artgenossen bis zu drei Meter hohe Hecken bilden, sind Rhodedendren wirklich schön. Auch für einen großzügig angelegten Waldgarten können sie eine echte Bereicherung sein. In einem solchen entdeckten wir heute diesen üppig blühenden Rhodedendron, der uns vor allem deshalb ansprach, weil er sich farblich nicht in den Vordergrund drängte, sondern sich in vornehmer Zurückhaltung übte. Wir würden solchen zarten, pastellfarbigen Blüten immer den Vorzug geben vor den farbstarken, ein wenig zu intensiv leuchtenden Blüten.


So lasen wir uns Rhodedendren gefallen: mit zarten, pastelligen Blüten in einem vegetationsreichen Waldgarten.

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