Donnerstag, 14. Juli 2016

Mediterranes Flair . . .

... in der Lüneburger Heide. Auf einer Radtour entdeckten wir diese mit Blumen geschmückten Fenster, die uns an Italien und Südfrankreich erinnerten. Sie gehören zur Wassermühle in Lüder.

Wie irgendwo im Süden (nur die Sonne des Südens fehlt).

Der im Jahr 1910 anstelle des alten Mühlengebäudes errichtete, viergeschossige Backsteinbau ist ein schönes Beispiel dafür, dass Industriearchitektur nicht unbedingt kalt und abweisend wirken muss, sondern durchaus ansprechend sein kann.
Der Neubau des Mühlengebäudes war notwendig geworden, weil die Mühle auf die damals moderne Turbinentechnik umgerüstet werden sollte. Mit der Turbine hielt elektrisches Licht Einzug in dem kleinen Heidedorf. 40 Jahre lang versorgte die Turbine den Ort mit Strom. In den 1970er Jahren, nachdem Lüder an die öffentliche Stromversorgung angeschlossen worden war, wurde die Mühle stillgelegt. Heute beherbergt sie Wohn-, Atelier- und Ausstellungsräume.

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