Samstag, 7. Januar 2017

Danke für dieses schöne Schild!

Von weitem ist das neue Schild an der Buche nur als kleiner Punkt zu erkennen. 
Vor einigen Tagen habe ich mich an dieser Stelle darüber aufgeregt, dass in den Wäldern im Winter so viel abgeholzt wird. Heute gibt es zur Abwechslung mal etwas Erfreuliches zu vermelden: Als ich gestern, den sonnigen Tag genießend, eine Runde mit den Hunden machte, die ich schon mehrere Monate nicht mehr gegangen war, weil sie größtenteils über freies Feld führt und daher im Winter nur an Sonnentagen zu empfehlen ist, kam ich an der schönen, großen, alten Buche an der Feldscheune vorbei, die ich schon so oft fotografiert habe. Und was entdecke ich an dem Baum?
Ein kleines Schild, das noch so neu aussah, als sei es gerade erst am Stamm befestigt worden. Das Schild ist kein Wanderzeichen und warnt auch nicht vor herabfallenden Ästen oder anderen Gefahren, sondern es weist die Buche als Naturdenkmal aus. Sie ist sozusagen ausgezeichnet worden. Konkret bedeutet das Schild: Der Baum steht jetzt unter Naturschutz und darf, solange er nicht morsch ist und auseinander zu brechen droht, nicht gefällt werden.
Am liebsten hätte ich den Baum gleich umarmt, aber dafür ist er viel zu dick. Ich habe mich nämlich so über das Schild gefreut wie über das schönste Weihnachtsgeschenk, zumal ich in den vergangenen Jahren immer wieder befürchtet hatte, dass ich eines Tages von der Buche nur noch den Baumstumpf erblicken würde, denn vom Alter und der Größe her wäre der Baum längst "reif" gewesen, um umgesägt und zu Brettern oder Balken verarbeitet zu werden.

Aus der Nähe betrachtet, verkündet das Schild die frohe Botschaft: Dieser Baum steht unter
Naturschutz.

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