Samstag, 8. August 2015

Mini-Ernte – Mega-Herausforderung

Die ersten Stangenbohnen können geerntet werden.
In Inkas Improvisationstalente habe ich Vertrauen, besonders, wenn es ums Zaubern irgendwelcher leckerer Mahlzeiten geht. Manchmal wundere ich mich, weil wir so wenig einkaufen, und Inka dann doch aus ein paar Möhren, einer Zwiebel, Reis und noch ein paar Schätzen aus der Vorratskammer wieder etwas hinbekommt.
Die Aufgabe, die ich ihr heute gestellt habe, wartet noch auf ihre (endgültige) Lösung. "Was kann man aus einer Hand voll Bohnen machen?" fragte ich Inka. Bei uns beginnt nach diesem vor allem nachts eisekalten Juni erst jetzt die Ernte, aber  ich stecke in der Zwickmühle, wenn ich jetzt nicht anfange zu pflücken, werden unsere Bohnen auch keinen Grund mehr haben, weiter so fleißig zu blühen und zu fruchten. Also: Was macht man mit ein paar Bohnen?
Hoch hinaus wollen die Stangenbohnen.
Inka hat eine Antwort: "Wir haben noch welche in der Tiefkühltruhe, da können wir die neue Ernte hinzufügen." Ich will ehrlich sein, das ist eine sehr pragmatische Lösung, aber keine, die mich vollends zufriedenstellt. Ich möchte lieber sagen, heute haben wir dies und das gegessen und die ersten Stangenbohnen aus eigener Ernte.
Heute Abend ist mir ein Gedanke gekommen, wie wäre es mit einer mediterranen Gemüsesuppe, so eine mit Tomaten, Bohnen, allerlei Gewürzen, Zucchini und was wir sonst noch so haben? Mal sehen, was Inka dazu sagt.
Bis dahin freue ich mich über die fleißigen Stangenbohnen, die mein Birkenstämmchengerüst so schön erklommen  haben ...

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