Donnerstag, 17. September 2015

Gesagt, getan

Heute habe ich jede Menge Blumenzwiebeln im Innenhof verbuddelt.
"Beutelweise Buddelarbeit" hieß neulich eine Überschrift über einem meiner Postings. Heute habe ich mich ans Werk gemacht, trotz des Regens, der ja ideal für frisch gesetzte Zwiebeln ist. Unserer Walnussbaum ist so, wie er beschrieben wird, ziemlich ungenießbar für Nachbarpflanzen.
Keine Ahnung, wie oft wie wir versucht haben, Schattenrasen unter ihm anzusiedeln. Es blieb beim Versuch, auch jetzt könnte man die Grasbüschel noch zählen, dazwischen ist nackte Erde. Immerhin fühlen sich die Regenwürmer wohl, die auch unter dem Walnussbaum fleißig buddeln. Ich habe mich einfach dazu gesellt, lauter Löcher und Gräben ausgehoben, Botanische Tulpen und vor allem massenweise Traubenhyzinthen, eingesetzt.
Im Vorjahr hatten wir es schon mit Botanischen Krokussen versucht, die – nicht alle – schön geblüht hatten. Natürlich wusste ich nicht mehr, wohin ich sie gesetzt hatte, oberirdisch ist nichts mehr um diese Jahreszeit von ihnen zu sehen. Umso erfreuter war ich, als ich ein kleines Nest winziger neue Krokuszwiebeln aushob. Eine größere Ziebel war nicht dabei, also alles Nachkommen aus Samen? Ich habe keine Ahnung, aber vielleicht fühlt sich vielleicht ja doch einmal eine Pflanze unter dem Walnussbaum wohl, so wohl, dass sie sich sogar darunter vermehrt. Hoffentlich gehören die Traubenhyzinthen und die Tulpen auch dazu, dann haben wir im nächsten Jahr zwar keine grüne Wiese unterm Baum, dafür aber ein Blütenmeer.

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