Sonntag, 7. September 2014

Wandern mit Fyffes und Foxy

Heute gibt es hier eine kleine Bildergeschichte mit Fyffes und Foxy in den Hauptrollen. Wir waren mit ihnen wandern. Um zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zu gelangen, mussten wir zunächst etwa zehn Kilometer mit dem Auto fahren. Solche Fahrten sind für unsere Nerven stets eine arge Strapaze, denn Fyffes und Foxy stehen so unter Strom und sind so aufgeregt und voller Vorfreude, dass sie im Auto laut fiepend auf und ab springen.

Fyffes und Foxy waren auf der Autofahrt so aufgeregt, dass sie schon völlig außer Atem waren, als wir am Startpunkt unserer Wanderung ankamen.
Will Foxy etwa schon eine Pause machen? Wir sind doch noch nicht einmal einen halben Kilometer gelaufen!


Wenn wir, wie heute, zehn Kilometer gehen, legen Fyffes und Foxy bestimmt die doppelte Wegstrecke zurück, denn sie laufen ständig kreuz und quer, mal links und mal rechts in den Wald hinein. Zum Glück jagen sie nicht und kommen auch sofort zurück, wenn man sie ruft. In diesem Fall allerdings ...
Fyffes war vom Weg ab seitlich in den Wald geflitzt. Als wir ihn riefen, kam er in einem Bogen zurück, blieb dann aber stehen, weil nicht durch Brennnesseln und Brembeerranken lsufen wollte. Marion musste ihn holen.
Nach einigen Kilometer standen wir plötzlich an einem Bach, durch den eine Furt führte. "Da müssen wir wohl jetzt die Schuhe ausziehen und durchwaten", meinte Marion.
Schuhe aus und durchs Wasser waten?
Nein, doch nicht! Seitlich im Unterholz entdeckten wir einen Steg, auf dem wir trockenen
Fußes über den Bach gelangten.
Etwa auf halber Wegstrecke machten wir eine kurze Pause auf einer Bank an einem Hang. Von dort hatten wir einen schönen Blick über das Tal.
Während ich die Aussicht genieße, macht Foxy offenbar Turnübungen.
Gut gestärkt mit veganen Hundekuchen sind Fyffes und Foxy nach der Pause wieder putzmunter.
Neben dem Wanderparkplatz, auf dem wir unser Auto abgestellt haben, steht ein Picknicktisch.

So, Tour beendet. Wann gibt es 'was zu essen?


Samstag, 6. September 2014

Schöne Beifahrerinnen

So eine schöne Beifahrerin wie heute hatte ich selten.
Der Mann, der auf dem Parkplatz des Supermarkts neben mir aus dem Auto steigt, lächelt mich an: "Sie sind ja mit einem rollenden Gewächshaus unterwegs", sagt er und schaut auf die Rosen, die da neben dem Lenkrad erblühen.
Solche netten Beifahrerinnen hätte ich gern öfter. Es ist erstaunlich, wie ein paar grüne Blätter und Blüten eine komplett andere Atmosphäre schaffen, aus einem Auto mit viel Plastik und Kurzflorteppich tatsächlich ein "rollenden Gewächshaus" machen.
Und dann dieser Duft der Beetrose Kosmos, mit dem kein "Wunderbäumchen" dieser Welt, egal welcher Duftnote, mithalten kann.
Im Raiffeisen-Markt um die Ecke ist Ausverkauf, die Rosensaison ist (fast) vorbei, aber auf zwei besonders schöne Exemplare, auf die hatte ich schon vor ein paar Tagen ein Auge geworfen. Die Kassiererin klingt fast ein bisschen  enttäuscht: "Kein Luzerne-Mix heute?" fragt sie, die mich sonst immer nur mit stapelweise Säcken voller Tierfutter an der Kasse ankommen sieht.
Nein, heute gab es "Futter für die Seele", weil Blumen die Welt einfach schöner machen.

Freitag, 5. September 2014

. . . und noch eine abendliche Begegnung

Einer hübscher, noch relativ kleiner Igel. Wegen des Blitzes kneift er (verständlicherweise) die Augen zusammen.
Gestern eine Heuschrecke, heute ein Igel: Auf unserem allabendlichen Hundespaziergang gibt es eigentlich immer etwas zu entdecken. Dieser Igel flitzte vor uns über die Straße und versteckte sich dann unter den über einen Gartenzaun hängenden Zweigen eines Strauches. Ich machte zwei Fotos und ließ ihn dann in Ruhe. Das faszinierende bei Igeln: Sie machen in jeder Nacht die gleiche Runde. Wenn man einen an einem Abend an einer bestimmten Stelle gesehen hat, muss man nur um am nächsten Tag um die gleiche Zeit wieder dort sein, um ihm erneut zu begegnen.

Donnerstag, 4. September 2014

Im Lichtkegel der Taschenlampe

Diese Heuschrecke war heute Abend noch ziemlich spät unterwegs. Ist sie nicht wunderschön?!
Dass uns auf unserem allabendlichen Hundespaziergang Igel über den Weg laufen und Fledermäuse um die Ohren flattern, sind wir schon gewohnt. Auch Kröten und Molche auf dem Weg zum Dorfteich haben wir schon oft gesehen und einmal sogar eine Blindschleiche, die sich mitten im Dorf über die Straße schlängelte. Heute Abend aber wären wir beinahe auf ein Tier getreten, dass sonst eigentlich eher tagsüber unterwegs ist. Im Lichtkegel der Taschenlampe tauchte plötzlich einen halben Meter vor uns stattliche Heuschrecke auf. Sie war offenbar auf dem Weg aus der Wiese in den Gehözstreifen auf der anderen Straßenseite. Wir waren ganz fasziniert von diesem schönen Insekt. Zum Glück ist die schmale Straße, die eigentlich nur ein ausgebauter Feldweg ist, nachts so gut wie nicht befahren, und so ist die Gefahr, dass das Tier unter die Räder kommt, eher gering. 

Mittwoch, 3. September 2014

Zur Einstimmung . . .

Statt vieler Worte gibt es heute lieber ein schönes Foto zur Einstimmung auf den morgigen Sonnentag, den wir, auch wenn wir arbeiten müssen, unbedingt ausgiebig genießen sollten:

Das goldene Licht der Abendsonne zaubert romantische Stimmung auf die Pferdeweide. Während Motte (links) und Rainbow grasen, hat sich Sharika hingelegt und lässt sich die Sonne aufs Fell scheinen. Rechts Ziege Paulinchen.

Dienstag, 2. September 2014

Auf in den Altweibersommer!

Im Gras liegen schon die ersten bunten Blätter und leuchten im goldenen Licht der Herbstsonne.
Die Landschaft ist in goldenes Licht getaucht, und die Schatten werden immer länger, und von den Bäumen fallen segeln schon die ersten braunen Blätter herab. Ja, es ist nicht zu übersehen: Der Herbst hat schon begonnen – zumindest der meteorolgische. Bevor es auch nach dem Kalender Herbst wird, läuft der Sommer noch einmal zu Hochform auf und schenkt uns ein furioses Finale mit viel Sonne und Temperaturen, die bis auf 26 Grad am Freitag klettern, zumindest laut Vorhersage. Freuen wir uns also auf einen schönen Altweibersommer mit warmen Tagen und kalten Nächte, traumhaften Lichtstimmungen.und morgens vom Tau benetzten Spinnweben!

Heute Abend lag es schon in Luft: Morgen beginnt der Altweibersommer!

Montag, 1. September 2014

Mein lieber Schwan, das war knapp!

Der Schwan vorne sieht eigentlich ganz friedlich aus,
aber tatsächlich war er ziemlich auf Krawall gebürstet.
Als ich heute nach einem Termin in Uelzen am Ratsteich vorbeikam und und die vielen Enten auf dem Wasser sah – ich liebe Stockenten! –, holte ich sogleich meine Kamera aus dem Rucksack, hockte mich ans Ufer und machte ein paar Bilder, und dann wäre ich vor Schreck fast ins Wasser gefallen, denn plötzlich fauchte es ganz fürchterlich, und im Kameradisplay tauchte ein Schwan auf, der offenbar von meiner Anwesenheit am Ufer not amused war. Ich hatte ihn gar nicht kommen gesehen, da die bis fast ins Wasser hinabhängenden Zweige eines Ahorns eine Art grünen Vorhang bildeten, der das Sichtfeld etwas einschränkte.
Jetzt näherte sich auch noch ein zweiter Schwan. Der erste hasste es offenbar, fotografiert zu werden. Bedrohlich stieß er mit dem Schnabel in Richtung Objektiv. Offenbar wollte er mir die Kamera aus der Hand schlagen. Schnelle machte ich noch ein Foto von den beiden zornigen Wasservögeln und suchte dann vorsichtshalber das Weite.