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| Wenn die Kicker im Nachbardorf ihr Training haben, ist der Abendhimmel so hell erleuchtet wie sonst nur bei Vollmond. |
Jeden Dienstagabend haben sowohl die Kicker unseres örtlichen Sportvereins als auch die des Sportvereins im Nachbardorf ihr Training. Im Dunkeln ist zwar gut munkeln, aber das Fußballspielen gestaltet sich dann doch etwas schwierig, und deshalb findet das Training bei Flutlicht statt. Spätestens um 21 Uhr ist der Spuk jedoch vorbei. Nicht vorbei ist dann jedoch die Weihnachtsbeleuchtung am südlichen Abendhimmel. Dort tanzen die ganze Nacht hindurch viele rote Lichter. Das sind die Positionslampen des nahe gelegenen Windparks. Als wir die vor einigen Jahren nach Inbetriebnahme des Windparks zum ersten Mal sahen, waren wir ziemlich entsetzt über das Geblinke, aber inzwischen haben wir uns daran gewöhnt. Nur bei Nebel wird es nervig. Dann schaltet sich an der Spitze eines der Windräder eine Art weißer Stroboskopblitz ein, der wie Lichtstrahl eines Leuchtturms kilometerweit sichtbar ist.
Vergleichsweise dunkel ist es am nördlichen Nachthimmel. Dort ist in der Ferne lediglich das rote Licht des 323 Meter hohen Sendemastes zu sehen. Zum Glück ist das Licht weit genug weg, um nicht in Konkurrenz zum Sternenhimmel zu treten. Gestern haben wir übrigens wieder einmal zwei Sternschnuppen sehen können.
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| Nein, das ist keine Weihnachtsbeleuchtung. Es handelt sich vielmehr um die Positionslampen des Windparks südlich unseres Dorfes. |


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