Donnerstag, 11. Dezember 2014

Gruseln vor dem Gewitter

Nachdem sie die ersten Donnerschläge mit Kläffen und Heulen quittiert
hatten, kuschelte sich Fyffes mit seiner Mutter uns seiner Schwester auf
dem Sessel zusammen, um verängstigt das Ende des Gewitters abzuwarten.
"Echt ungemütlich" lautete der Titel des gestrigen Beitrags von Marion. Die Fortsetzung heute könnte  so lauten: "Noch ungemütlicher". Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der morgige Beitrag unter der Überschrift "Am ungemütlichsten" stehen kann, denn für morgen sind schwere Sturmböen angesagt.
Als wenn das heute nicht schon gereicht hätte. Windig und regnerisch war es den ganzen Tag, aber am Abend ging es dann richtig los: Blitze zuckten am rabenschwarzen Nachthimmel, und dann krachte es so heftig, dass die Hunde erst aufheulten und sich dann zu Dritt auf einem Sessel drängten, wohl um sich gegenseitig vor dem unheimlichen Gewitter zu schützen. So verängstigt sind sie sonst im Winter nur in der Neujahrsnacht, wenn das Silvesterfeuerwerk beginnt. Oje, das steht ihnen demnächst auch schon wieder bevor!
Aber nicht nur die Tiere gruseln sich bei Gewitter, auch manche Menschen tun es, besonders die kleinen. "Ich habe auf dem Rückweg von der Arbeit noch schnell bei Edeka gehalten, um noch Brot zu besorgen, da gab es so einen Donnerschlag und ein kleines Mädchen auf dem Parkplatz fing ganz fürchterlich zu schreien an", erzählte mir Marion. "Der Vater konnte es kaum wieder beruhigen."
Ein Gewitter Mitte Dezember – das war bis vor einigen Jahren noch eine kleine Sensation, aber mittlerweile haben wir uns schon daran gewöhnt – und an andere Wetterereignisse, die der Klimawandel so mit sich bringt. Das sind vor allem lange Trockenperioden, auf die dann gern regelrechte Wolkenbrüche folgen. Aber in anderen Teilen der Erde äußert sich der Klimawandel noch viel extremer.

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