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| Inka richtet die Palettenrahmen aus, die wir zweckentfremdet als Hochbeet nutzen werden. |
Die vier beweglich mit Metallbeschlägen verbundenen Holzrahmen – es handelt sich um Palettenrahmen, die aufeinandergestapelt als Riesenkisten für den Transport landwirtschaftlicher Güter, aber auch für Schrauben und Werkzeug benutzt werden – sind bestens dafür geeignet. Noch dazu haben wir sie gleich in der Nähe günstig gebraucht gekauft. Mit ungefähr einem Quadratmeter Fläche und 60 Zentimetern Höhe, wenn zwei Rahmen übereinandergestellt werden, haben sie eine angenehme Größe.
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| Als unterste Schicht gebe ich klein geschnittene Äste und trockene Blütenstängel vom Vorjahr in die Hochbeete ein. |
Die Rahmen sind schnell aufeinandergestellt, aber erst einmal mussten wir die vorgesehene Fläche von Unkraut säubern und dann all das Material heranholen, um die Pflanzkisten zu füllen: massenhaft kleingeschnittene Äste und trockene Blütenstängel, altes Heu vermischt mit etwas Ziegenmist, Schubkarre um Schubkarre komplett verrotteten Pferdemistes, der nun aussieht und riecht wie dunkler Waldboden, feinkrümeliger Mutterboden.
Inka stöhnt und holt eine Ladung Erde nach der nächsten. Unglaublich, wie viel in diese beiden Kisten hineinpasst. Ein Fass ohne Boden ist nichts dagegen. Mir ist ein Rätsel, woher jemand mit einem Winzig-Grundstück oder einem Stadtbalkon diese Mengen zusammenbekommen soll. Gartenerde in dieser Menge kaufen zu müssen, würde ein Vermögen kosten.
Wir sind jetzt mit 16 Euro je Frühbeet dabei, einen Rest Unkrautvlies zum Unterlegen hatte ich noch im Gärtnerschuppen. Jetzt kommt es auf unser gärtnerisches Geschick an. Fürs Erste freuen wir uns über unser Werk.
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| Etliche Schubkarren später: Die fertig befüllten Hochbeete. |



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