Sonntag, 26. Januar 2014

Zarte Haferflocken an Rapsöl

Vogelfutter selbstgemacht – das geht ganz einfach.
Es bleibt kalt, das Thermometer ist wohl festgefroren, weiterhin zeigt es minus zehn Grad. Es scheint so, als hätten wir die 25 Kilo Sonnenblumenkerne für die Vögel draußen doch nicht umsonst gekauft. Die Futterspender sind stets gefüllt, jetzt schien mir die Zeit reif, um die Speisekarte zu erweitern, für all jene Gefiederten, die nicht so auf Sonnenblumenkerne stehen, sondern lieber Weichfutter mögen, wie etwa Rotkehlchen oder auch Amseln.
Das Rezept ist einfach: Einen mittelgroßen Kochtopf etwa fünf Millimeter hoch mit Rapsöl füllen und erwärmen. Wenn an einem Holzkochlöffel Bläschen aufsteigen, ist die Temperatur richtig, um eine Packung zarte Haferflocken hinein zu tun. Den Herd ausschalten. Dann umrühren, bis die Flocken das gesamte Öl aufgenommen haben, auskühlen lassen, fertig! In einem Glas mit Schnappverschluss hält sich das Futter. Alt wird es bei uns sowieso nicht, je nach Andrang am Futterhaus ist es spätestens nach drei Tagen aufgefressen. Für die Amseln streue ich noch ein paar Rosinen hinzu, die mögen sie besonders gern. Eine Amsel hatte den neuen Futtervorrat am Nachmittag erspäht, morgen kommen bestimmt viel mehr gefiederte Gäste.
Guten Appetit!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen