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| Im Gegenlicht schien der Pony von Pony Sharika heute Nachmittag regelrecht zu leuchten. |
Als (nicht ganz reinrassige, in Deutschland geborene) Isländerin hat Sharika eine besonders lange Mähne und im Winter ein richtiges Teddybärfell. Das dichte Winterfell macht die Pferde dieser robusten Rasse weitgehend wetterhart, sodass die in ihrer isländischen Heimat draußen überwintern können.
Die Bezeichnung Pony leitet sich übrigens ürsprünglich vom lateinischen Wort pullus ab, was Fohlen bedeutet. Die Franzosen machten daraus poulain oder poulent. Die Schotten übernahmen den Begriff in der Schreibweise poulenet, sprachen das Wort jedoch wie „pulnei“ und später „punei“ aus. Daraus wurde dann powney. Die Engländer verzichteten auf den Buchstaben e und ließen später auch noch den Buchstaben w weg, sodass schließlich nur pony übrig blieb. Im 19. Jahrhundert bürgerte sich diese Bezeichnung für Kleinpferde mit einem Stockmaß von weniger als 148 cm auch hierzulande ein. Die Ponyfrisur auf menschlichen Köpfen etablierte sich allerdings erst im 20. Jahrhundert – im Gegensatz zum Pferdeschwanz, der wahrscheinlich schon im Mittelalter als Frisur bekannt war.

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