Samstag, 12. April 2014

Pionierarbeit

Mit der Grabgabel habe ich heute begonnen, unseren Gar-
ten zu erweitern.
Eigentlich bin ich viel zu müde zum Bloggen, aber ich versuche es trotzdem. Während Marion arbeiten war (Wochenenddienst), habe ich mich mal wieder gärtnerisch betätigt. Zur Abwechslung aber mal nicht im Museumsdorf, sondern in unserem eigenen Garten. Das muss ja auch sein, schließlich wollen wir ja so viel Gemüse wie möglich selbst anbauen.
Damit der Selbstversorgergarten nicht nur ein Traum bleibt, habe ich heute erst einmal Pionierarbeit geleistet und die Gartenfläche vergrößert. Die Schafe mussten einen Streifen von ihrer Weide abgeben. Aber das werden sie sicher verschmerzen, denn auf dem Streifen war das Gras sowieso nicht mehr so doll, und stellenweise hatten Moos und irgendwelches Kraut das Gras bereits verdrängt, sodass wir das Gras hätten neu einsäen müssen.
Ohne Zaun keine Ernte: Immerhin sind
die Einschlaghülsen für die Pfähle
schon gesetzt.
Stattdessen habe ich mir die Grabgabel geschnappt und die Grasnarbe entfernt, allerdings nur auf einem ersten Teilstück, und das war schon anstrengend genug. Aber wir können uns ja Stück für Stück vorarbeiten. Rom wurde bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut. 
Bevor wir auf den Beeten säen können, müssen wir erst einmal einen Zaun zu den Schafen hin errichten, sonst ernten die unser Gemüse. Nachdem ich im Abstand von zwei Metern Einschlaghülsen in der Erde versenkt habe, können wir jetzt Pfähle setzen und einen Drahtzaun ziehen. Das Material dafür müssen wir allerdings erst noch besorgen. Bis dahin habe ich das neue Gartenland mit alten Zaunresten provisorisch von der Weide abgetrennt.
Am liebsten würde ich gleich morgen früh im Garten weitermachen, doch wir haben noch mindestens zwei Fuhren Tannengrün von unseren winterlichen Sturmopfern zum Osterfeuerplatz zu bringen.

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