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Frisörtermin im Vorgarten: Der dicke Buchsbaum wird
mit der Schere in Form gebracht.
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Also los – Frisörtermin im Vorgarten. Mit der kleinen Handschere geht es wunderbar, klipp, klapp, die kleinen Ästchen fliegen um mich her. Wir haben nur ein Dutzend Buchsbäume, keine lange Hecke, der Arbeitsaufwand ist also überschaubar. An einer Stelle stehen zwei etwas dickere Kugeln – noch nicht komplett zusammengewachsen – und ein winziger Sproß aus einem Steckling gezogen, an der Spitze. Ich schaue mir das Trio an und beschließe spontan, daraus einen Igel zu schneiden.
Der kleine Buchsbaum wird die Schnauze, die beiden Kugeln dahinter der Stachelkörper. Ich schneide und schneide, mein Werk nimmt Form an. Allerdings keine perfekte, weil die Einschnürung zwischen den beiden größeren Buchsbäumen noch das Gesamtbild stört. Mit der Schnauzenpartie inklusive Übergang zum Körper bin ich hingegen ganz zufrieden. Am Abend nach getaner Arbeit schleppe ich Inka in den Vorgarten. "Weißt Du, was das sein soll?", frage ich. "Klar, das sieht man doch ganz deutlich: ein Schwein!"

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